Die Geschichte

Kann man seinem Schicksal entkommen? In Träumen und Visionen sieht Jim, 60, den eigenen Tod voraus. Bevor er stirbt, will er sich mit seinem Sohn Tom aussöhnen, nachdem die beiden sich jahrelang nicht gesehen haben. In der Vergangenheit hat Jim Beziehungen zerstört und Feinde gemacht. Heute weiß er nicht einmal, wo sein Sohn lebt.

 

Tom hat seinen Vater schon lange abgehakt und verschwendet keinen Gedanken mehr an ihn. Er schlägt sich mit ganz anderen Sorgen herum: Schulden und der nur schwer realisierbare Traum einer eigenen Druckerei.

Jims Visionen führen ihn auf Umwegen zu Tom. Als Tom seinen Vater zum ersten Mal wieder sieht, sitzt der Schock tief. Wiederholt versucht Jim mit Tom zu sprechen, aber Tom lehnt jeden Kontakt ab. Nach dem tragischen Tod der Mutter hat Jim seinen zwölfjährigen Sohn im Stich gelassen und ist spurlos verschwunden - Tom hat gelernt, seinen Vater zu hassen.

 

Jim muss hartnäckig kämpfen, bis Tom überhaupt bereit ist, mit ihm zu reden. Jim gibt aber nicht auf. Er erzählt von seiner Verzweiflung, dass er den Tod der Mutter nicht hat verhindern können - schließlich hatte er ihn auch in seinen Visionen vorausgesehen. Nach und nach beginnt eine Annäherung zwischen Vater und Sohn.

Dann werden Jims Visionen immer unheimlicher und bedrohlicher. Er glaubt, dass Tom in Gefahr ist. Panisch versucht er Tom zu warnen - der ist aber skeptisch: Für ihn sind Jims Visionen nichts als Wahnvorstellungen.

 

Jim glaubt, dass die Vergangenheit sich wiederholen wird, wenn er es nicht verhindert. Er ist überzeugt, wenn er nichts unternimmt, wird Tom sterben. 

 

Dann passiert genau das, wovor Jim Angst hat - Tom verschwindet spurlos. Verzweifelt macht Jim sich abermals auf die Suche und diesmal führt sie in seine eigene Vergangenheit. Erst ganz zum Schluss versteht Jim die Bedeutung seiner Visionen: Sie erfüllen sich, aber anders, als er glaubte.